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Tönisvorst, 1. Juli 2022

Zum „Politischen Frühstück“ der Senioren Union Tönisvorst war unser ehemaliger Bundestagsabgeordneter Uwe Schummer gekommen und erzählte aus seiner 20-jährigen Abgeordnetenzeit im Deutschen Bundestag. Direkt bekannt als Parlamentsneuling wurde er durch seinen neu geschaffenen „Bürgervertrag“, der ihm damals den Titel „gläserner Uwe“ einbrachte und nicht bei allen Abgeordneten Zuspruch fand, inzwischen aber für alle Abgeordneten verpflichtend gilt: Er legte jährlich einen Bericht über seine sämtlichen Einkünfte vor, als Gegenleistung versprachen die Bürger zur Wahl zu gehen.

Seine Herzensangelegenheit galt vor allem der Weiterentwicklung und Verbesserung der beruflichen Bildung, was durch seinen besonderen Einsatz in einer Reform des Berufsbildungsgesetzes (mit Bildungssparen und Ausbildungsbonus) mündete. Durch Praktika suchte er dabei auch immer wieder den Bezug zum praktischen Arbeitsalltag z.B. im Handwerk, im Krankenhaus, in der Landwirtschaft, bei der Feuerwehr oder bei der Müllabfuhr.

Uwe Schummer bemängelte auch die heutige Größe des Bundestags und das Missverhältnis von direkt gewählten Abgeordneten (299) aus den Wahlkreisen zu den „Listenabgeordneten“ (437), die über die Landeslisten der Parteien in den Bundestag einzögen. Und immer mehr Abgeordnete würden über keine Berufserfahrung im Handwerk oder Wirtschaft oder keine abgeschlossene Berufsausbildung oder kein abgeschlossenes Studium vorweisen.

So meinte Uwe Schummer auch, dass er jetzt den richtigen Zeitpunkt aufzuhören gewählt hätte (wenn auch ein Auge manchmal noch weinen würde). Aus seinen Ausführungen konnten die Zuhörer immer wieder sein Stolz herauslesen, dass er wie vorher auch während seiner Abgeordnetenzeit ein „Politiker zum Anfassen“ geblieben war. Als ein Zeichen dafür kann man u.a. seine ca. 12.000 persönlichen Anschreiben werten, die er in den 20 Jahren im Bundestag alle selbst beantwortet hätte.

Und unser Fazit: Uwe Schummer hat den Kreis Viersen 20 Jahre lang in Berlin exzellent vertreten. Danke Uwe!

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Impfen lassen Bildquelle CDU Christiane Lang
Senioren über 60 besonders gefährdet

Tönisvorst, 13.1.2022

Die Senioren-Union der CDU in Tönisvorst appelliert erneut an die Älteren, sich auf jeden Fall vollständig gegen das Corona-Virus impfen zu lassen. „Der Berliner Virologe Christian Drosten warnt, dass es vor allem für Ungeimpfte über 60 Jahre richtig gefährlich wird“, mahnte der Senioren-Vorsitzende Thomas Kroschwald in Tönisvorst. Zwar gebe es offenbar bei der aktuellen Mutante weniger schwere Verläufe als bei der Delta-Variante. „Senioren droht aber dennoch bei einer Omikron-Infektion deutlich häufiger die Einweisung in eine Klinik“, sagte Kroschwald. Jetzt komme es darauf an, möglichst viele Bürger in kürzester Zeit zu impfen.

Kroschwald drängt darauf, dass schnellstens die Voraussetzungen geschaffen werden, damit auch Zahnärzte, Apotheker und Tierärzte mit der Impfung beginnen können. Bund und Länder hatten sich zwar grundsätzlich auf eine Beteiligung dieses Personenkreises verständigt, über notwendige Regeln und Schulungen ist allerdings noch nicht entschieden. „Jetzt muss es schnell gehen, damit die Menschen geschützt sind“, fordern die CDU-Senioren in Tönisvorst.

Bild: CDU Christiane Lang

Tönisvorst 3.9.2020

Trotz schlechten Wetters kämpfte die Senioren-Union Tönisvorst auf der Hochstraße in St.Tönis gemeinsam mit großer Truppe für den Landrat, für den Bürgermeister sowie für die Kreistags- und Ratskandidaten - natürlich mit entsprechendem Mund- und Nasenschutz.

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Foto von links:

Thomas Kroschwald (Wahlkreis 7120), Landrat Andreas Coenen, Reinhard Maly (Wahlkreis 7170), Luise Fruhen (Kreistag Wahlkreis 15), Jutta Maly (Wahlkreis 7190), Stephan Seidel (Kreisgeschäftsführer), Heinz Dahmen (SU), Bürgermeister Thomas Goßen, Hans Mormels (SU), Peter Langenfurth (Wahlkreis 7030), Michael Landskron (Wahlkreis 7010) - Fotograf Werner Curth

Weitere CDU-Mitglieder kamen im Laufe des Vormittags dazu.

Tönisvorst 15.7.2020

Da sich das öffentliche Leben langsam wieder zu normalisieren scheint, macht auch die Senioren-Union Tönisvorst mit ihren Veranstaltungen, zunächst mit denen „unter freiem Himmel“ weiter.

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Unter Wahrung der gesetzlichen Abstandsregeln wurde mit einem Golf-Schnupperkurs im Golf Park Renneshof und einer Radtour „Rund um Tönisvorst“ begonnen.

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Staffelübergabe bei der Senioren Union Tönisvorst

Tönisvorst 1.12.2019

2004, im ihrem Gründungsjahr, trat Reinhard Bismanns der Senioren Union Tönisvorst bei und wurde sogleich als ihr Schatzmeister in den Vorstand gewählt. Vier Jahre später bestimmten ihn dann die Mitglieder der Senioren Union 2008 zu ihrem Vorsitzenden, als Nachfolger von Hans Lücker, der nicht mehr zur Wahl angetreten war. Als Vorsitzender der Senioren Union waren ihm zwei wichtige Identifikationsaktionen der SU eine Herzensangelegenheit. Zum einen war das die jährliche Veranstaltung des Kinderferientages in den Sommerferien am Pastorswall auf der Wiese mit weit über 250 Kindern und zum anderen die regelmäßigen Nachmittagsveranstaltungen mit Experten zu wichtigen Fragen der Menschen nach ihrem Arbeitsleben.Die Einrichtung des politischen Frühstücks mit Personen des öffentlichen Lebens als Referenten war seine Idee, hier konnte jeder Besucher seine Fragen stellen und Befindlichkeiten vortragen. Viele Presseberichte zeugen von der Lebendigkeit all dieser Veranstaltungen.

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Bei aller politischer Arbeit hat Reinhard Bismanns sich auch im sozialen Bereich engagiert. Er war Mitbegründer und von der Gründung im Jahr 2011 bis zu seinem Ausscheiden 2018 stellvertretender Vorsitzender des Vereins „Tönisvorster Hilfe e.V.“, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, bedürftige Bürger mit Grundnahrungsmitteln zu unterstützen.

Zu den Vorstandswahlen der Senioren Union im November 2019 trat er nicht mehr an. „ Es ist genug und Zeit den Jüngeren Platz zu machen“, so seine Worte am 30.11.2019. Zum Nachfolger von Reinhard Bismanns wurde Thomas Kroschwald gewählt, der allerdings auch weiterhin auf die Unterstützung von Reinhard Bismannns im Vorstand der Senioren Union Tönisvorst zählen kann, denn so ganz aufhören mit der Seniorenarbeit, das will Reinhard Bismanns nicht.

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