SchuelerlotsenTönisvorst 4.7.2021


Nach den Sommerferien fallen rd. 50% der bisherigen Lotsen aus diversen Gründen weg. Von den bisher ca. 33 Verkehrshelfern die sich den Lotsendienst auf der Hülser Straße und Feldstraße teilten, bleiben nach den Sommerferien nur noch 16 übrig. "Für beide Lotsenstellen braucht es pro Tag/Morgen drei Schülerlotsen, bei nur 16 ehrenamtlichen Helfern kann man sich ausrechnen wie lange das gut geht. Bisher hat ein Verkehrshelfer ca. 1-2 Mal Wochendienst pro Halbjahr gehabt, dass würde sich nun mindestens auf 4-6 Mal erhöhen und ist für viele einfach nicht zu leisten " sagt Jens Peters, der den Lotsendienstes an der GGS Hülser Straße koordiniert. Daher werden dringend neue Lotsen/Verkehrshelfer gesucht, dass müssen nicht nur Schülereltern sein, auch Tanten, Onkel, Oma oder Opa sind gerne gesehen. Eine 30 minütige Schulung am 6.9.21 wird absolviert und schon ist man befähigt den Dienst zu übernehmen. Peters weiter: "Der Dienst läuft montags bis freitags von 7.40 Uhr bis 8.05 Uhr, ein zeitlich überschaubarer Aufwand. Ich würde mich freuen wenn wir wieder auf ca. 40 bis 50 Lotsen kommen könnten, gerne dürfen sich auch die Senioren aus Tönisvorst dazu anmelden". Anmeldungen sind möglich per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder über die Schule unter 02151-705921.

Mittelständler und Marktbeschicker entsetzt über öffentliche Verwaltungsvorlage

Markt 3

 

Tönisvorst 4. Juni 2021

Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) sowie einige Marktbeschicker sind entsetzt über eine Verwaltungsvorlage im öffentlichen Teil, die eine Neuordnung der Marktstände zum Ziel hat. Danach sieht eine solche Neuordnung vor, die Marktstände bis auf 2 bis 3 Stände vom Rathausplatz zu verbannen und über die Hochstraße zu verteilen.

Hintergrund der Vorlage ist die angebliche Behinderung der zügigen Durchfahrt des Rettungswagens durch einen einzelnen Marktbeschicker. Alle Marktstände sollen komplett neugeordnet werden, so die Verwaltungsvorlage. „Was Jahrzehnte in Ordnung war, soll nun kaputt gemacht werden, so der MIT-Kreisvorsitzende Maik Giesen der seit 27 Jahren im Stadtrat Tönisvorst sitzt.

„Ein solches Vorgehen ist unglaublich und wird Schaden für die St. Töniser Einzelhandel hervorrufen, so Giesen weiter, „da der Donnerstagvormittag ein umsatzstarker Wochentag für alle Einzelhändler in der St. Töniser Innenstadt ist, der nun mehr als deutlich in Gefahr ist.“

Mehrere Marktbeschicker und auch zahlreiche Bürger hatten Kontakt zur MIT aufgenommen. Wenn nur noch 2-3 Stände auf dem Rathausplatz möglich seien, werden einige Marktbeschicker nicht mehr Donnerstagsvormittags nach St.Tönis kommen. Das wird die Attraktivität des Marktes zukünftig erheblich schwächen. Die Marktbeschicker sind in der Regel auf mehreren Wochenmärkten präsent; in Kempen und anderen Städten seien die Marktstände in der Innenstadt möglich, nur in Tönisvorst jetzt offenbar nicht mehr.

Georg Körwer (MIT-Vorsitzender): „Anstatt mit den betroffenen Standbetreibern in einen Dialog zu treten und beide Seiten (Rettungssanitäter und Marktstandbetreiber) zu hören, wird hier offenbar ein Marktbeschicker direkt angegangen. Die Marktgebühren in Tönisvorst sind ohnehin schon höher als in anderen Städten, so dass man sich über die Attraktivität des Marktes Sorgen machen muss".

CDU-Ratsfrau Anke Dubberke befürchtet insbesondere eine erhebliche Beeinträchtigung für die ältere Bevölkerung, für die der Einkauf erschwert wird. Für die Attraktivität des Wochenmarktes muss man kämpfen, notfalls muss man auch mal öffentlich demonstrieren, so die MIT abschließend.

An der entsprechenden Ausschusssitzung nahmen einige Marktbeschicker als Zuschauer teil; es ging hoch her in der Sitzung, aber zum Schluss wurde ein einstimmiger Beschluss gefasst. Erreicht werden soll Lösung über eine Neuordnung der Verkaufsstände unter Beteiligung der Akteure wie die Rettungswache, die Bauaufsicht und die Werbegemeinschaft „St. Tönis erleben“.

Foto: Thomas Kroschwald

GewerbesteuerTönisvorst 12. Mai 2021

"Mit der Verabschiedung des Haushalts 2021 wurde eine große Chance vertan, die heimische Wirtschaft zu unterstützen", meint Georg Körwer, Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) in Tönisvorst. Infolge der Corona-Krise wurde auch unsere heimische Wirtschaft stark belastet und viele Unternehmen und Geschäfte stehen vor großen Problemen. Die wieder in Kraft getretene Insolvenzantragspflicht verschärft die Lage für eine Reihe von Unternehmen weiter. Viele Einzelunternehmer haben bereits aufgegeben oder denken darüber nach. Es hätte daher eines Konjunkturpakets für unsere Stadt gebraucht.

"Die Anträge der CDU zum Haushalt 2021 zur Entlastung der Unternehmen durch Senkung der Hebesätze für die Grund- und Gewerbesteuer gingen in die richtige Richtung", meint Günter Stammes, Mitglied des Vorstands der MIT Tönisvorst und Ehrenvorsitzender der MIT Kreis Viersen. Eine deutliche Senkung der Gewerbesteuer hätte hierzu einen wichtigen Beitrag geleistet. So wären alle Unternehmen und Geschäfte in Tönisvorst spürbar entlastet worden, zumal die Stadt Tönisvorst trotz Senkung der Hebesätze vor zwei Jahren die einzige Stadt im Kreis Viersen ist, die im Jahr 2020 trotz der anhaltenden Corona Pandemie steigende Gewerbesteuereinnahmen vorweisen konnte. Langfristig kann durch Senkung der Hebesätze der Ertrag aus der Gewerbesteuer erhöht und der städtische Haushalt spürbar entlastet werden.

Der Gewerbesteuer-Hebesatz ist ein wichtiger Standort- und Wettbewerbsfaktor für Betriebe. Tönisvorst hat mit 465 % den höchsten Hebesatz bei allen Städten und Gemeinden im Kreis Viersen sowie im benachbarten Rhein-Kreis Neuss. Aus diesem Grunde hatte die CDU-Fraktion bei der letzten Haushaltsberatung eine Reduzierung von 20 Prozentpunkten auf 445 % Hebesatz vorgeschlagen, um die heimischen Betriebe zu entlasten und weitere ansiedlungswillige Betriebe für Tönisvorst zu interessieren. Stattdessen stehen die Zeichen nun klar auf Steuererhöhungen, die voraussichtlich im nächsten Jahr durchgesetzt werden. Ein Konjunkturpaket sieht anders aus.

Hamacher Andreas 2020
Rücktritt vom Fraktionsvorsitz der CDU Fraktion Tönisvorst

Tönisvorst 14.6.2021

Mucksmäuschenstill war es in der Videokonferenz der CDU Fraktion Tönisvorst als der Fraktionsvorsitzende gegen Ende der Sitzung überraschend seinen Rückzug aus der Tönisvorster Politik bekannt gab. Nach reiflicher Überlegung hatte Andreas Hamacher, der amtierende Fraktionsvorsitzende der CDU Tönisvorst, in der Gesamtfraktion der CDU am 14.06.2021 aufgrund seiner beruflichen Weiterentwicklung seinen Rücktritt vom Fraktionsvorsitz bekannt gegeben und gleichfalls angekündigt, auch sein Ratsmandat zum 30.06.2021 niederzulegen. Hintergrund ist, dass Andreas Hamacher im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit mehrere Projekte mit internationalen Kunden übernommen hat.

„Aufgrund der Tätigkeit hat sich der Arbeitsumfang deutlich erhöht, da viele Termine zu unterschiedlichen Tag und Nachtzeiten stattfinden", erklärte Andreas  Hamacher, der seit November 2020 Fraktionsvorsitzender der CDU in Tönisvorst ist. „Diese Umstände führen dazu, dass ich nicht mehr die Zeit habe, die ich für die Ausübung meines Ratsmandats und den Vorsitz benötigen würde.“ Hamacher ergänzte: „Ich mache keine halben Sachen und habe für mich erkannt, dass ich dem Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger so nicht mehr vollumfänglich gerecht werden kann“. Die Entscheidung sei ihm sehr schwer gefallen.

Andreas Hamacher ist seit 2006 als sachkundiger Bürger im Planungsausschuss für die CDU Tönisvorst politisch aktiv. 2009 folgte dann die erste Ratsperiode als Ratsmitglied. Unter dem Vorsitz von Helmut Drüggen wurde er stellvertretender Fraktionsvorsitzender. Ebenfalls ist er in der Zeit von 2014 bis 2020 Ausschussvorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft, Stadtmarketing, Gebäudemanagement und Liegenschaften gewesen. 2016 übernahm er gemeinsam mit Christian Rütten den Vorsitz der CDU Fraktion bis zu den Kommunalwahlen 2020. Seine politischen Wurzeln liegen bei der CDU Krefeld, wo er bereits Vorsitzender der Jungen Union gewesen ist. Zudem ist er auch in der CDU Tönisvorst erst als Parteigeschäftsführer und später als stellvertretender Parteivorsitzender aktiv gewesen. „Ein geordneter Übergang ist mir sehr wichtig.“ erläuterte Hamacher. Übergangsweise werden zum 30.06.2021 der Stellvertreter Thomas Kroschwald und die Stellvertreterin Anja Lambertz-Müller die Geschäfte der Fraktion übernehmen bis von der Ratsfraktion der neue bzw. die neue Fraktionsvorsitzende gewählt wird.

Diese Mitteilung ist am 14.6.2021 an die Presse herausgegeben worden.

Corona Testzentrum 2
Tönisvorst, 6. April 2021

„Wir begrüßen ausdrücklich die seit Anfang April erhöhten Kapazitäten für kostenfreie Corona-Schnelltests/Bürgertests durch ein Testzentrum in St. Tönis“, kommentiert Anja Lambertz-Müller, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU-Fraktion Tönisvorst die jüngste Initiative der Verwaltung „ jedoch besteht Tönisvorst aus zwei Stadteilen, daher sprechen wir uns ausdrücklich für die zeitnahe Einrichtung eines zweiten Testzentrums in Vorst aus. Darüber hinaus erachten wir es für notwendig die Kapazitäten des vorhandenen Testzentrums genau im Blick zu halten und ggf. weitere Standorte in St. Tönis zu prüfen, die entsprechenden logistischen sowie kapazitativen Voraussetzungen entsprechen“, so Lambertz-Müller weiter.

Seit dem 03. April hat das Corona-Testzentrum in St. Tönis an der Willicher Str. 6 geöffnet und erhöht damit die vorhanden Testkapazitäten bei gleichzeitiger Entlastung der Arztpraxen. Termine können online gebucht werden. Die Nähe zur Innenstadt sowie die vorhandenen Parkplätze am Pastorswall waren ausschlaggebende Faktoren für den Standort des vom Testzentrum Rheinland betriebene Testzentrum.

Ob die Kapazitäten zu Stoßzeiten ausreichen möchten wir kritisch hinterfragen, erklärt Anja Lambertz-Müller, „wir sollten frühzeitig andere Optionen denken, um handlungsfähig zu sein, je nachdem, wie sich der Bedarf an Testungen entwickelt.“ Neben der Frage der ausreichenden Kapazitäten zeigt sie sich ebenfalls besorgt im Hinblick auf die jetzt schon häufig ausgelasteten Parkplätze am Pastorswall sowie die unübersichtliche Verkehrssituation. „Innenstadtnah ist auch für uns ein ausschlaggebendes Kriterium, allerdings nicht das Einzige. So wäre für uns ebenfalls die Ludwig-Jahn-Halle ein alternativer Standort gewesen, der über ausreichend Parkplätze verfügt, auch fußläufig von der Innenstadt erreichbar ist und infrastrukturell nicht in Konkurrenz zu den Geschäften des täglichen Bedarfs steht“, folgert die Christdemokratin.

„Neben dem vorhandenen Testzentrum in St. Tönis brauchen wir dringend ein Angebot für den Stadtteil Vorst. Auch hier sollten wir den Bürgerinnen und Bürgern einen lokalen Zugang zu einem Testzentrum möglich machen“, ergänzt Christiane Tille-Gander; Mitglied der CDU-Ratsfraktion und stellvertretende Bürgermeisterin weiter. „In Frage kommen könnten möglicherweise Standorte wie das Paul-Schneider-Haus oder die Altenbegegnungsstätte in Vorst“, untermauert Tille-Gander die Überlegungen.

Schulzentrum
CDU-Fraktion beklagt Sanierungsstillstand

Tönisvorst 2. März 2021

„Ein Schlag ins Gesicht der Vereine ist die im stillen Kämmerlein gefasste Entscheidung die Erneuerung der sanitären Anlagen der Sporthalle Corneliusfeld nicht umzusetzen“, kommentiert CDU-Fraktionsmitglied Alexander Decher die jüngsten Geschehnisse. Die Umsetzung der Maßnahme ruht aus haushalterischen Gründen, so die knappe Mitteilung der Verwaltung der Stadt Tönisvorst. „Es geht hier nicht um kleinere Schönheitsmaßnahmen, sondern schlicht um die Instandsetzung defekter Anlagen. Die Umsetzung sollte bereits im letzten Jahr erfolgen, die Sporthalle war aus diesem Grund über mehrere Wochen für den Vereinssport gesperrt.“, so Alexander Decher, der im Ausschuss für Bauen, Gebäude und Liegenschaften schon lange die Maßnahme mit Hochdruck unterstützt.

Bereits seit geraumer Zeit haben die Vereine die Missstände der Sanitäranlagen in der Sporthalle Corneliusfeld dokumentiert und gemeldet. Daher wurde bereits Anfang 2020 von der CDU-Fraktion Tönisvorst der dringende Apell zur Sanierung formuliert. Diesem wurde im zuständigen Ausschuss mehrheitlich zugestimmt und die ersten Maßnahmen sollten im Rahmen der Machbarkeit des Haushalts 2020 erfolgen sowie die Fertigstellung im Jahr 2021. „Passiert ist nichts, die Gelder wurden gestrichen. Eine Notwendigkeit die Situation für die Vereine zu verbessern scheint nicht Priorität der Verwaltung der Stadt Tönisvorst zu sein“ erläutert Decher weiter.

„Es ist schon verwunderlich, dass wir über strahlende Neubauten, wie den millionenschweren Bau eines neuen Schulzentrums diskutieren, aber kein Geld da ist, gemachte Versprechungen an die ortsansässigen Vereine einzuhalten“, kommentiert Andreas Hamacher, CDU-Fraktionsvorsitzender die Mitteilung. „Noch enttäuschender ist allerdings die Tatsache, dass auch keine Kommunikation der Verwaltung an die Vereine geplant war, die sich in den letzten Jahren engagiert haben und einer der wichtigsten Bestandteile unserer Gemeinschaft in Tönisvorst sind“, zeigt sich Alexander Decher konsterniert.

Brechan Horst Anzeige

In stillem Gedenken nehmen wir Abschied von unserem langjährigen Fraktionsvorsitzenden Horst von Brechan, der am 31. Januar 2021 im Alter von 78 Jahren verstorben ist.

Horst von Brechan war 1994 in den Rat gewählt worden und führte die CDU-Ratsfraktion seit März 1996 bis zum April 2012. In dieser Zeit hat er das Bild und die Politik der CDU-Ratsfraktion prägend gestaltet.

Mit großer Leidenschaft stand er für seine politischen Standpunkte ein. Er konnte in der Sache intensiv streiten, hartnäckig verhandeln und verfolgte gesetzte Ziele mit Nachdruck. Mit großem Engagement und hohem zeitlichen Einsatz hat er für Tönisvorst viel bewegt. So trägt z.B. die Umgestaltung der alten Grundschule am Alten Markt in St. Tönis in ein attraktives Wohnumfeld seine Handschrift.

Er wurde über Fraktionsgrenzen hinaus als verlässlicher Verhandlungspartner respektiert und geschätzt.

Lange Jahre war er Vorsitzender des Bau-, Verkehrs- und Umweltausschusses und von 2004 bis 2014 Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaftsförderung, Liegenschaften und Gebäudemanagement. Hier hat er seine fachliche Kompetenz als Bauingenieur einbringen können.

Auch war er einige Jahre Vorsitzender des Städtepartnerschaftskomitees mit besonderem Bezug zur Städtepartnerschaft mit Stare Mesto.

2014 ist er aus dem Rat der Stadt Tönisvorst ausgeschieden. Nach seiner aktiven Zeit in der Kommunalpolitik war ihm der Verein „Apfelblüte e.V.“ zur Unterstützung benachteiligter Kinder ein Herzensanliegen.

Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.

Wilhelmplatz 3 Fahrradgarage Radweg Schlufftrasse Ende 1
 Knotenpunkt für Mobilität am Wilhelmplatz  Fahrradgarage  Radwegende an der Verbindungsstraße

 „Die Ideen der Grünen gehen an der Realität der Menschen in Tönisvorst vorbei“

Tönisvorst 29.1.2021

So beschreibt Andreas Hamacher, Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion in Tönisvorst, die verkehrspolitische Initiative der Grünen in Tönisvorst.

„Die Begründung „Klimaschutz“ und das Fahrrad gegenüber anderen Verkehrsträgern bevorzugen zu wollen, ist eine Politik der Bevormundung. Wir wollen ein tragfähiges Konzept zur Fahrradnutzung in Tönisvorst mit sinnvollen Maßnahmen und keine Leuchtturmprojekte, die nur lokal begrenzt, einzelne Straßen betreffen und noch dazu die Anwohner in ihrer PKW-Nutzung stark beschränken. Es wäre schon viel geholfen, wenn jeder darauf achten würde, die vorhandenen Fahrradwege nicht zu blockieren.“

Wir sind der Auffassung, dass es für die Menschen in Tönisvorst ein Wahlangebot geben muss, um den verschiedenen Mobilitätsbedürfnissen Rechnung zu tragen.

Bereits im März 2020 hat die CDU-Ratsfraktion ein umfassendes Konzept unter dem Stichwort „Neue Mobilität“ eingebracht. Tönisvorst befindet sich im Übergangsbereich zwischen ländlichem und städtischem Siedlungsraum. Es ist eine Erfahrungstatsache, dass im ländlichen Raum das individuelle Fahrzeug nach wie vor ohne Alternative ist. Im Einzelnen fordern wir:

  • Fortsetzung des sinnvollen Ausbaus eines Elektrotankstellennetzes (Ladesäulennetz) in Tönisvorst und wir fragen, was aus der Initiative zur Nutzung der alten Tankstelle am Westring als zentrale Elektrotankstelle geworden ist.
  • Kennzeichnung für die bevorzugte, zeitbeschränkte Parkerlaubnis während des Ladevorgangs bei Elektrotankstellenparkplätzen für Elektrofahrzeuge
  • Bewerbung von Tönisvorst als Modellregion, um Konzepte der individuellen Mobilität ohne eigenes Fahrzeug im Übergangsbereich zwischen ländlichem und städtischem Siedlungsraum in der Praxis zu erproben.
  • Ausstattung von Tönisvorst mit einem Knotenpunkt (z.B. am Wilhelmplatz) für Mobilität, um zentrale Linien des ÖPNV und den Bürgerbus mit Fahrradparkplätzen sowie zentral mit der Nutzung von Leihfahrzeugen (z.B. im CarSharing-Modell, E-Autos, Roller und Floater u.ä. ) zu verbinden.
  • Verbesserung der Anbindung von Umsteigemöglichkeiten z.B. von Bus zu Bahn mit den Bahnhöfen in Forstwald, Anrath und Kempen
  • Orientierung von ÖPNV-Linienführungen in Frequenz und Kapazität an die tatsächlichen (Pendler-) Verkehrsströme unter Einbeziehung des Bürgerbusses.
  • Fahrradnutzung fördern durch qualitativ hochwertige und gepflegte Radwege und Einbindung von Tönisvorst in überregionale Radwegverbindungen. Dabei muss die Schlufftrasse als Radweg durchgängig mit gefahrlosem Übergang über die Düsseldorfer Straße befahrbar werden.

Nur die Integration der verschiedenen Verkehrsträger unter Beachtung der individuellen Bedürfnisse der Menschen kann - auch unter dem Aspekt des Klimaschutzes - zur nachhaltigen Verbesserung der Umweltqualität in Tönisvorst führen.

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