CDU leitet Energiewende in Tönisvorst ein

erneuerbare_energien_badundheizung.deDie Ereignisse in Japan haben gezeigt, dass der dauerhafte Betrieb von Atomkraftwerken risikoreich ist und es jederzeit zu unvorhersehbaren Zwischenfällen kommen kann. Daher hat die Bundesregierung nach Beratungen zwischenzeitlich die Energiewende eingeleitet und beschlossen, den Atomausstieg bis 2022 umzusetzen.

Auch der Vorstand der CDU Tönisvorst hat sich mit diesem Thema auseinandergesetzt: „Japan hat uns die Augen geöffnet. Ich bin sehr froh, dass die Bundesregierung unter Führung der CDU den Atomausstieg nun vorantreibt und auf erneuerbare Energien setzt“, so Jörg Geulmann, Vorsitzender der CDU Tönisvorst. Diesen Weg wollen die Tönisvorster Christdemokraten aktiv begleiten und haben einen entsprechenden Antrag zur Energiewende in Tönisvorst auf den Weg gebracht, der in der Ratssitzung am 14.07.2011 behandelt werden soll.

Danach soll die Stadtverwaltung alle Möglichkeiten ergreifen, dass die Stromversorgung der städtischen Einrichtungen und Gebäude in Tönisvorst nicht mehr mit Atomstrom versorgt werden. Der Vorstand regt an, dass möglichst nur regenerative und umweltverträgliche Energien eingesetzt werden sollen.

Die Stadtwerke Tönisvorst GmbH, Stromanbieter der Stadt, bieten Stromtarife an, der durch 100% Wasserkraft erzeugt werden. Diese Tarife sind im Vergleich zu anderen Tarifen rd. einen halben Cent je kWh teurer. „Diese überschaubaren Mehrkosten sollte uns die Energiewende und der Ausstieg aus der Atomenergie wert sein“ so Geulmann und hofft auf eine parteiübergreifende Zustimmung seiner Ratskollegen zum CDU Antrag.


Bild:   www.badundheizung.de

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